April 1

Nicht perfekt, aber mit Liebe – Ein Workbook entsteht

April 1, 2021


Wieso Workbook? Kannst du dem nicht einfach Arbeitsbuch sagen und wieso erstellst du überhaupt eins? Du bist doch Webdesignerin?

Diese Fragen hat mir eine Freundin gestellt, als ich ihr von meinem Plan erzählt habe.

Und ja, ich könnte auch Arbeitsbuch sagen, aber da denkt jeder sofort an langweiliges Unterrichtsmaterial aus der Schule. Genau so soll mein Workbook aber nicht werden.

Ich will attraktive Lernmaterialien erstellen. Solche mit denen es Spass macht etwas Neues zu lernen. Das will ich, seit ich vor vielen Jahren auf die geniale «von Kopf bis Fuss»-Bücherreihe des O’Reilly-Verlags gestossen bin. Ich habe damit ein wenig programmieren gelernt.

Zuerst habe ich aber gar keine Lernmaterialien gebraucht. Denn vor genau zwanzig Jahren habe ich meine Ausbildung als Webdesignerin an der Webmaster-Akademie gemacht. Danach habe ich viele Jahre Websites für meine Kunden erstellt.

Erst seit ein paar Jahren gebe ich mein Wissen weiter. Neben dem reinen «Website bauen» bringe ich vielen meiner Kundinnen bei wie sie ihre eigene Website erstellen.

Das liebe ich!

Was mir bisher gefehlt hat, sind spannende Arbeitsblätter, mit denen sie spielend leicht lernen. Natürlich habe ich zunehmend Arbeitsschritte aufgeschrieben und ihnen an die Hand gegeben. Aber richtige Arbeitsblätter hatte ich leider nicht.

Gute Arbeitsmaterialien erstellen will gelernt sein

Das war mir klar, allerdings habe ich lange Zeit niemand kennengelernt, der das kann. Bis ich Lisa Kosmalla getroffen habe. Zumindest online. Sie hilft (unter anderem) Selbstständigen ein Workbook zu erstellen.

Als sie dann im Januar ihren begleiteten Onlinekurs ausgeschrieben hat, war ich sofort dabei. Nicht nur ich habe mich angemeldet, sondern auch zwei meiner Mastermindkolleginnen. Das war ein Glück, denn so konnten wir uns auch hier perfekt unterstützen.

Projektplanung - Wie viel Zeit muss ich einplanen?

Gar nicht so einfach, wenn man etwas noch nie gemacht hat. Trotzdem musste ich Zeit für das Workbook einplanen. Bloss wie viel?

Am Schluss beginnen

Da ich einen begleiteten Kurs gemacht habe, war etwas fix. Das Datum, wenn das Workbook fertig sein sollte.

Einerseits war das grossartig, keine Aufschieberitis. Anderseits hat es mich auch unter Druck gesetzt.

Ich wusste also, wann das Workbook fertig sein sollte und habe von diesem Termin rückwärts geplant.

Es gab vier grosse Blöcke, die auch vom Kurs vorgegeben wurden:

  • Idee und Konzept
  • Inhalte produzieren
  • Workbook erstellen
  • Vermarktung / Launch

Als erstes habe ich mir in mein Trelloboard, alle Kurstermine eingetragen. Da waren Fragerunden (Q&A) und auch Co-Workings enthalten.

Gleichzeitig habe ich mir jede Woche 4 Stunden am Stück geblockt, um zusätzlich am Workbook zu arbeiten.

Im Rückblick kann ich sagen: Diese Zeit hat nicht immer gereicht. Oft habe ich am Wochenende noch Extraschichten einlegen müssen.

Da es sich um eine begrenzte Zeit handelt, war das für mich ok.

Ich nehme dich mit hinter die Kulissen und zeige dir wie mein Workbook entstanden ist.

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Die grösste Hürde

Noch ist das Workbook nicht ganz fertig. Trotzdem hat sich gezeigt, dass die grösste Hürde nicht das Thema war, wie ich befürchtet hatte, sondern das Konzept zu erstellen.

Das Thema finden

Das Thema für mein Workbook habe ich dank Lisa’s Unterstützung rasch gefunden. Die Startseite. Das ist ein Thema, dass bei meinem Webinar letztes Jahr auf reges Interesse gestossen ist. Ausserdem ist es ein Thema, dass auch meine Kundinnen immer wieder stark beschäftigt.

Es ist klein genug, um es in ein Workbook zu packen. Ein weiteres Plus war, dass ich zu diesem Thema schon viel geschrieben und aufbereitet habe. Ich musste es «nur noch» in eine neue Form bringen.

Wobei dieses «nur noch» mehr war, als ich gedacht habe.

Aber bevor ich mich den Inhalten gewidmet habe, musste ich das Konzept erstellen.

Das Workbook-Konzept

Das war meine grösste Hürde. Obwohl ich genau weiss, wie wichtig das Konzept ist, hätte ich diesen Schritt am liebsten ausgelassen.

Zum Glück war das durch den Kurs nicht möglich. Es fiel mir schwer aus Sicht meiner Leserinnen zu formulieren, was ihnen die einzelnen Schritte bringen. Welchen Nutzen sie daraus ziehen.

Das hat mich beschäftigt. Denn genau das ist ja der Dreh- und Angelpunkt. Nur wenn mir der Nutzen für meine künftigen Kundinnen klar ist, kann ich ein Workbook erstellen, dass ihnen etwas bringt.

Dank Lisa und der Gruppe habe ich diese Hürde nehmen können. Für mich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, dieses Projekt mit Unterstützung anzugehen.

Inhalte zusammentragen und vorbereiten

Als erstes habe ich alle Inhalte gesichtet, die von mir bereits zum Thema Startseite erstellt wurden.

  • Webinarfolien
  • Blogartikel
  • Material für Kundinnen

Anhand des Konzepts habe ich die ausgesucht, die in mein Workbook passten. Danach habe ich begonnen sie umzuarbeiten und zu ergänzen.

Ich habe mir abwechslungsreiche Aufgaben überlegt, die die Leserinnen zu ihrer unwiderstehlichen Startseite führen werden.

Und zwar so, dass ihr Gehirn angeregt wird und sie sich das Gelernte gut merken können. Lisa hat dazu viele Vorschläge gemacht und das Feedback der Gruppe hat mir sehr geholfen.

Das Workbook in Canva erstellen

Ich wusste, dass mich dieser Schritt viel Zeit kosten würde. Gleichzeitig habe ich mich sehr darauf gefreut.

Ich liebe es zu gestalten und hätte noch Wochen damit verbringen können.

Durch den Zeitdruck bin ich nicht in diese Falle geraten, sondern habe mich an Lisa’s Wahlspruch gehalten: «Nicht perfekt, aber mit Liebe erstellt.»

Nicht perfekt, aber mit Liebe – Ein Workbook entsteht

PIN IT

Das bezieht sich natürlich auf die Gestaltung und nicht auf die Inhalte.

Trotzdem habe ich hier mehr Zeit gebraucht als eingeplant war.

Bevor ich in Panik verfallen konnte, da ich so nie bis zur gemeinsamen Marketingwoche fertig sein würde, hat Lisa den Termin nach hinten verschoben. Puh, was für eine Erleichterung.

So konnte ich die Arbeit in Canva abschliessen und mir noch TestleserInnen suchen.

Dieses Feedback habe ich noch eingearbeitet und dann alles mit PDFescape ausfüllbar gemacht. Höllisch beschreibt diese Arbeit am besten. Das möchte ich nicht so bald wieder machen.

Jetzt musste ich noch den Preis festlegen. Auch keine einfache Aufgabe, aber auch die ist mittlerweile bewältigt.

Marketing / Launch

In dieser Phase stecke ich nun gerade. Auch dieser Blogbeitrag gehört in diese Kategorie.

Die Verkaufsseite, die Landingpage, ist fertig und ich habe das Workbook bei Digistore zum Verkauf eingestellt.

Letzte Woche habe ich mit Lisa ein Video aufgenommen, in dem wir über die Entstehung meines Workbooks sprechen. Am 12. April wir es erscheinen. Dann werde ich es hier noch verlinken.

Ich habe mich auch entschieden das Workbook auf Facebook zu bewerben. Diese Texte muss ich noch schreiben und die Bilder dazu gestalten.

Diese Werbung werde ich zeitgleich mit unserer gemeinsamen Marketingwoche Mitte April starten.

Dann kann es losgehen mit dem Verkauf. Ich kann es kaum erwarten und freue mich schon jetzt darauf wie ein kleines Kind auf Weihnachten.

Das Workbook kann per sofort gekauft werden!

Charakteristisches Design und grossartige Inhalte
= deine umwerfende Startseite

… ohne, dass du Design studierst oder zum Technikfreak mutierst.

Claudia Barfuss - Website-Mentorin

Über mich

Ich helfe dir, wenn du eine Website willst, die du begeistert zeigst, weil sie DICH zeigt.Gemeinsam erarbeiten wir ein klares Konzept für deine Website und ich unterstütze dich dabei, deine Website ganz entspannt umzusetzen.

Claudia Barfuss

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  1. So ein schöner und ehrlicher Einblick liebe Claudia!
    Danke dafür und danke für dein Vertrauen. Ich hatte große Freude dich bei der Entstehung deines Workbooks begleiten zu dürfen.

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Ich helfe dir, wenn du eine Website willst die du begeistert zeigst, weil sie DICH zeigt.