Februar 21

So findest du den besten Hoster für deine Website

Februar 21, 2019


Ich erstelle nun seit 18 Jahren Websites.

Oft kommen Kunden zu mir, die noch keine Website haben. Für die meisten dieser Kunden ist nicht klar, was alles zu einer Website gehört. Dass da neben der Webadresse auch noch ein Hoster ausgesucht werden muss.

Was ist überhaupt ein Hoster und für was brauche ich den? Diese Frage taucht in den Gesprächen regelmässig auf.

Was macht ein Hoster?

Du kennst sicher den Begriff Cloud? Du nutzt die Cloud, zum Beispiel die Dropbox, vermutlich regelmässig um Dokumente oder Fotos zu speichern.

Auch deine Homepage liegt in einer Art von Cloud.

Der Hoster bietet deiner Website ein Zuhause

Eine Website besteht aus vielen Daten:

  • Programmcode (HTML)
  • Texten
  • Bildern
  • CSS
  • PHP

Wenn du diese Daten nur auf deinem Computer hast, können sie auch nur von jemandem angesehen werden, der an diesem PC sitzt.

Ein Hoster gibt deiner #Website ein zu Hause.

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Das ist aber nicht der Sinn und Zweck einer Website. Du brauchst sie ja um Werbung für dein Business zu machen. Also muss sie allen zugänglich sein.

Da kommt nun der Hoster ins Spiel. Bei ihm «liegen» die Daten für deine Website.

Wenn du deine Website mit einem Baukastensystem erstellst benötigst du keinen Hoster, denn dann übernimmt der Anbieter das für dich.
Aber wenn du die Website mit einem Content Management System (CMS) erstellst musst du dir einen Hoster suchen.

Wie findest du den besten Hoster?

Es gibt unzählige Hoster im In- und Ausland. Eine Suchanfrage bei Google genügt und schon wirst du von der Auswahl geradezu erschlagen.

Da gibt es welche die fast nichts kosten oder gar gratis sind, solche die monatlich um die Fr. 10.00 oder mehr kosten. Du hast nun die Qual der Wahl.

Leider ist es so, dass die günstigen Hoster in der Regel nicht geeignet sind. Denn es gibt ein paar Punkte, die ein Hoster erfüllen muss, damit du und die Besucher deiner Website langfristig glücklich werden.

Support

Wie hilfsbereit und freundlich sind die Mitarbeiter des Hosters?
Das kannst du einfach herausfinden, indem du anrufst und ein paar Fragen stellst. Noch besser ist es, wenn du dir Referenzen ansiehst oder nach Empfehlungen von anderen Nutzern fragst.

Serverstandort

Wo stehen die Server? Im gleichen Land oder irgendwo auf der Welt? Das ist einerseits aus rechtlichen Gründen (DSGVO) wichtig, aber auch damit die Daten einen möglichst kurzen Weg zurücklegen müssen, bis sie angezeigt werden. Wenn du Menschen in der Schweiz ansprechen möchtest ist es ideal, wenn der Server in der Schweiz steht und nicht in den USA. Auch wenn es nur Sekunden sind, die deine Website schneller ist. Diese Sekunden sind wichtig.

Zudem schätzt es auch Google, wenn die Website in der DACH-Region liegt, wenn sie hauptsächlich hier genutzt wird.

Kostenloses testen möglich?

Ideal ist, wenn du kostenlos den Hoster testen kannst. Dann siehst du ob du mit der Oberfläche klarkommst und ob das von dir gewünschte CMS auf dem Server wirklich problemlos läuft.

Ob du deine Mails gut empfangen kannst.

Gleichzeitig bietet es dir die Möglichkeit den Support zu testen.

Kostenloses SSL-Zertifikat (https)

Bietet der Hoster ein kostenloses SSL-Zertifikat an? Ein sogenanntes Let’s Encrypt-Zertifikat, damit du deine Website verschlüsseln kannst?

Nur so kannst du deine Website unter https abrufen und die Kontaktdaten sicher übertragen.

Hosting bestellen

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist wichtig, wenn deine Website PHP-Skripte verarbeiten muss. Zum Beispiel bei einem Sicherheitsupdate. Wenn zu wenig Arbeitsspeicher vorhanden ist, kann das Update aus meinem Beispiel nicht installiert werden.

Jedes CMS verwendet PHP-Skripte auch für den «normalen» Gebrauch der Website. Also sollte genügend Arbeitsspeicher vorhanden sein.

Wenn du auf der sicheren Seite sein willst sind 128MB das absolute Minimum. Besser sind 256MB.Wie viel Platz bietet dir der Hoster?

Gute Nachbarschaft

Üblicherweise liegen auf «deinem» Server auch noch Websites von anderen Websitebetreibern.

Wenn es sich dabei um Sex- oder Spamseiten handelt, dann ist das für deine Website schlecht. Denn Google stuft deine Website aufgrund der «Nachbarschaft» schlechter ein.

Gerade bei Billigangeboten kommt das vor.

Wenn du eine Website bei einem Hoster hast, kannst du das hier testen: https://googleseo.de/tool/domain-availability-checker-tool/

Wie oft wird deine Website gesichert?

Die Hoster sichern ihre Server regelmässig. Das ist nötig, falls es einmal zu einem Ausfall kommt. Wie oft wird das gemacht?

Wenn du einen Nachmittag lang an deiner Website gearbeitet hast, dann möchtest du ja nicht, dass diese Arbeit einfach weg ist. Zum Beispiel weil ein Server abgestürzt ist.

ACHTUNG: Das Backup des Hosters nimmt dir nicht die Arbeit ab selbst regelmässig deine Website zu sichern. Denn wenn du darauf zurückgreifen musst, weil deine Website gehackt wurde, kostet das immer Geld.

Wie viele Datenbanken stehen dir zur Verfügung

Wenn du eine Website mit einem CMS aufbaust, wovon ich ausgehe, dann benötigst du immer auch eine Datenbank.

Idealerweise stehen dir aber mindestens 2 Datenbanken zur Verfügung. Es ist schnell passiert, dass man eine Kopie der Website machen will und dann benötigt man eine zweite Datenbank.

Technisch auf dem neusten Stand

Ein Hoster sollte natürlich auch technisch auf dem neusten Stand sein. Zum Beispiel sollte er mindestens PHP7 anbieten.

Und dann noch mein persönlicher Wunsch:

Ökologie

Mir ist es ein Anliegen, dass ich weiss woher der Strom für mein Hosting kommt. Deshalb finde ich Hoster toll, die das ebenfalls berücksichtigen.

Denn jede Anfrage bei Google kostet Strom. Das vergisst man schnell, wenn man wie ich regelmässig durch’s Netz surft.

So findest du den richtigen #Hoster – 9 Tipps

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Welches Hosting benötigst du?

Wenn du den für dich geeigneten Hoster gefunden hast, wirst du schnell sehen, dass es verschiedene Angebote gibt. Shared Hosting, Dedicated Server, vServer…..
Für dich interessant ist das Shared Hosting.

Shared Hosting – was ist das nun wieder?

Wenn du erst gerade deinen Webauftritt erstellst und online gehst, dann genügt ein sogenanntes «Shared Hosting». Denn am Anfang wird deine Website meistens nicht von mehr als 2000 Menschen täglich besucht.

Du teilst dann den Server auf dem sie liegt mit anderen Websites. Deshalb habe ich oben auch auf die gute Nachbarschaft hingewiesen.

Dadurch kannst du viel Geld sparen, denn die Kosten für den Server trägst du nicht alleine, sondern du teilst sie mit anderen Websitebetreibern.

Ein Hosting bestellen

Wenn du dich für einen Hoster und ein Hosting entschieden hast, musst du es noch bestellen.

Das ist ganz einfach, zumindest bei den Hostern die ich kenne.

Ich zeige dir den Ablauf ganz kurz anhand meines Hosters Cyon. Direkt auf der Startseite findest du die Möglichkeit zu bestellen:

Hosting bestellen

Danach musst du das richtige Hosting auswählen:

Hosting bestellen

Nun wird eine zufällige, sehr merkwürdige, Webadresse von Cyon erstellt. Darüber musst du dich nicht wundern. Das hat nichts mit deiner richtigen Domain zu tun. Das ist lediglich nötig, damit du sofort loslegen kannst.
Also einfach auf «Weiter» klicken.

Hosting bestellen

Falls du es noch nicht gemacht hast, kannst du im nächsten Schritt prüfen, ob deine Wunschdomain noch frei ist und sie auch gleich registrieren.

Hosting bestellen

Danach geht’s weiter und wir kommen schon zum letzten Schritt:

Hosting bestellen

Du musst nun nur noch deine Mailadresse eingeben und bestätigen, dass du die AGB gelesen hast.

Danach bekommst du sofort ein Mail von Cyon. Darin findest du einen Link, auf den du klicken musst, um die Bestellung endgültig abzuschliessen.

Du wirst dadurch wieder zu Cyon geleitet und kannst noch deine Adresse ausfüllen und weitere wichtige Angaben machen. Danach kannst du bereits mit deiner Website loslegen.

Der Hoster meines Vertrauens

Ich habe dir den Prozess anhand meines Hosters Cyon gezeigt mit dem ich seit vielen Jahren sehr gut zusammenarbeite. Bei den meisten anderen Hostern läuft der Prozess sehr ähnlich ab.

Hier der Link mit dem du bei Cyon das Hosting bestellen kannst.

Hinweis: Wenn du über meinen Link ein Hosting bestellst, bekomme ich eine kleine Belohnung. Dich kostet das Hosting deswegen nicht mehr.

Nächste Woche sehen wir uns an wieso ein Baukastensystem eine gute Wahl sein kann.

Claudia Barfuss - Website-Mentorin

Über mich

Ich helfe dir, wenn du eine Website willst, die du begeistert zeigst, weil sie DICH zeigt.Gemeinsam erarbeiten wir ein klares Konzept für deine Website und ich unterstütze dich dabei, deine Website ganz entspannt umzusetzen.

Claudia Barfuss

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  1. Hi Claudia

    Toller Artikel und schön einfach erklärt 🙂

    Es ist so unterschiedlich mit den Hostern. Ich arbeite mit Hoststar.ch zusammen. Die haben einen tollen Support und ein super einfaches Backend. Kennst du diesen Hoster, und was ist deine Meinung dazu?

    Viele Grüsse
    Melanie

    1. Hoi Melanie
      Danke dir. Ich kenne Hoststar auch, da ich Kunden habe die dort sind. Der Support ist dort auch sehr gut, das kann ich bestätigen. Ich denke jeder hat auch noch persönliche Vorlieben. Es gibt immer verschiedene Hoster die passen können.
      Herzliche Grüsse
      Claudia

  2. Hi Claudia,

    danke für diesen weiteren Blogartikel – bei Dir gibt es immer etwas Neues für mich – diesmal war’s der Link, über den man sehen kann, mit welchen Websites sich die eigene WP-Installation eine IP teilt! Spannend!

    Da wurde mir dann auch wieder ein Stück weiter klar, was man bei Raidboxes, wo ich meine Firmenwebsite beheimatet habe, – reiner WP-Hoster in Münster, Deutschland – kriegt: Dort gehört einem die IP ganz alleine.

    Meine private Website liegt hingegen noch bei 1und1 und dort sind es 9 Nachbarn (- eine übliche Zahl? -), die mit mir unter der gleichen IP versammelt sind.

    Herzliche Grüße
    Marie

    1. Hoi Marie, das freut mich riesig, dass du immer wieder was neues entdeckst. Je nach Hoster ist natürlich (das hast du ja bereits selbst festgestellt) die Zahl der Nachbarn sehr unterschiedlich.
      Herzliche Grüsse
      Claudia

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