Februar 11

Das Website-Konzept ist fertig! Yeah!!

Februar 11, 2021


Wie geht es nun weiter?

Du bist total motiviert, nachdem du dein fertiges Website-Konzept in den Händen hältst und kannst nicht erwarten loszulegen?

Super!

Jetzt kommt es darauf an: Hast du schon eine Website? Dann lies gleich weiter. Wenn du deine erste Website erstellst, musst du dich noch etwas gedulden, dann geht es im nächsten Blogartikel für dich weiter.

Verschaff dir einen Überblick über deine Website

Am besten legst du dein Konzept neben den PC und siehst dir deine Website ganz genau an.

Versuche das, soweit möglich, mit den Augen deines Lieblingskunden zu tun.

Der erste Eindruck

Stell dir einen Timer auf 5 Sekunden. Starte ihn, sobald du deine Website aufrufst. Schau auf die Website bis der Timer klingelt. Danach notierst du dir was du wahrgenommen hast, welche Gefühle das bei dir auslöst. Spüre ganz genau in dich hinein. Welche Emotionen werden angesprochen? Nur wenn deine Lieblingskunden hier emotional andocken, bleiben sie auf deiner Website.

Mit dieser Methode siehst du sehr schnell, ob das Look&Feel noch stimmt.

In einem zweiten Schritt notierst du dir, was du vom Text und von den Bildern wahrgenommen hast. Weiss jemand, der zum ersten Mal auf deine Website kommt, sofort um was es bei dir geht?

Mach dir genaue Notizen was angepasst werden muss.

Das Design

Jetzt kannst du dir die Startseite und danach die ganze Website in aller Ruhe ansehen. Such dir am besten das Moodboard heraus und konsultiere es immer wieder, wenn du unsicher bist.

  • Passen die Farben noch zu deinem Website-Konzept?
  • Was ist mit den Schriften? Unterstützen sie die Aussage deiner Website?
  • Sprechen die Bilder deine Lieblingskunden an?

Auch wenn es verlockend ist, das Design komplett über den Haufen zu werfen und etwas ganz Neues zu gestalten, rate ich dir davon ab.

Wenn sich nicht deine Lieblingskunden und dein Angebot völlig verändert haben, ist das zu viel des Guten.

Wiederkehrende Website-Besucher sollten deine Website noch erkennen und nur angenehm überrascht sein, dass sie noch besser abgeholt werden.

Nimm sparsam die wichtigsten Anpassungen vor und bleibe dir ansonsten treu.

Das Website-Konzept ist fertig. Endlich kannst du deine Ideen umsetzen. Das sind die ersten Schritte bei einem Relaunch.

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Mit dem Rotstift durch die Website

Keine Angst, richtig gelöscht wird im Moment noch nichts. In diesem Schritt geht es nur darum, dass du dir notierst welche Inhalte entfallen.

Als Sicherheitsfanatikerin (wenigstens was die Website angeht) exportiere ich alle Inhalte aus meiner Website. Dann habe ich sie auf jeden Fall immer noch, sollte ich sie doch nochmals brauchen.

Es ist auch die einfachste Methode um zu notieren was bleibt, was verändert und was gelöscht wird.

Mit dem Plug-in WP All Export geht das besonders gut. Wie ich das mache, zeige ich dir in diesem Video:

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Wie du im Video gesehen hast, exportiere ich einerseits die kompletten Seiten und Blogartikel. In einem zweiten Durchgang hole ich mir dann Titel, URL und Datum.

In dieser Datei lege ich 3 zusätzliche Spalten in der Excel-Tabelle an:

  • Bleibt
  • Überarbeiten
  • Löschen

Du kannst auch eine zusätzliche Spalte anlegen für «Unsicher». Dann kannst du die Inhalte, bei denen du nicht weisst, ob du sie behalten willst ein Kreuz machen und dir das etwas später nochmals ansehen.

WP All Export Plugin für den Relaunch einsetzen

Mein Vorgehen: Ich kopiere alle Blogartikel, die ich lösche, noch händisch in OneNote in ein spezielles Notizbuch. So könnte ich immer noch Teile davon wieder verwenden.

Das ist nun wirklich schon fast paranoid, aber ich gehöre zu den Menschen, die ungern etwas fortwerfen. Egal ob sich das um Schrauben, Stoff oder Blogartikel handelt. Ich könnte ja etwas nochmals brauchen. Ja, loslassen gehört nicht zu meinen Stärken. Und oft ist es auch so, wenn ich dann mal etwas wegwerfe könnte ich es kurz darauf doch noch brauchen …

Wenn ich die Blogartikel so sichere, dann habe ich ein gutes Gefühl. Wenn ich sie dann nach zwei Jahren immer noch nicht gebraucht habe, kann ich sie definitiv löschen. So fällt mir das viel leichter.

Angebote, Über mich und andere Seiten

Die meisten Seiten sind rasch überprüft. Einzig die Angebote und die Über mich Seite bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.

Bleiben die Angebote (kostenlose und kostenpflichtige) wie sie waren? Oder bietest du künftig etwas ganz Neues an? Gibt es statt Stundenpakete allenfalls ein Gesamtpaket oder gar ein Gruppenprogramm?

Wird aus einem Offline-Angebot eins das künftig online angeboten wird?

Auch die Über mich-Seite muss gründlich abgeklopft werden. Hier gibt es meistens Änderungen, denn du entwickelst dich ständig weiter.

Relaunch -  So geht es nach  dem Website- Konzept weiter

PIN IT

Die Startseite klammere ich hier noch aus, denn die entwickle ich immer erst, wenn alles andere steht.

Was gibt es Neues? Notiere dir hier auch neue Angebote, die du noch ausarbeiten musst und wenn es weitere Seiten gibt, die neu dazukommen.

Wichtig ist, dass du einen Überblick bekommst.

Praxistipp: Vergiss nicht dir alle URLs abzuspeichern, damit du sie umleiten kannst, wenn sie sich künftig ändern. Sonst findet Google sie nicht mehr und das bringt dir Minuspunkte ein.

Alles klar? Die Struktur deiner Website

Finden sich die Besucher auf deiner Website einfach zurecht? Deine Website ist für einen Besucher, der das erste Mal bei dir ist wie ein fremder Ort.

Um sich zurechtzufinden, benötigt er Wegweiser, die ihm helfen die gewünschten Informationen zu finden.

Damit dein Besucher sich schnell orientieren kann, müssen diese Wegweiser klar beschriftet werden und es dürfen nicht zu viele sein. Sonst muss er anfangen nachzudenken.

Wir Menschen sind aber ziemlich faul und unser Gehirn versucht Extra-Arbeit zu vermeiden, wo es geht. Deshalb schreckt das die Besucher ab.

Nicht umsonst heisst das berühmte Buch von Steve Krug über die Navigationsstruktur von Websites «Don’t make me think». Ja, es gibt ein ganzes Buch zu dem Thema, so wichtig ist es.

Klopf deshalb deine Navigation gründlich ab. Erfüllt sie diese wichtige Aufgabe. Sind die Bezeichnungen klar verständlich? Ist sie übersichtlich?

Was verändert sich nachdem du Inhalte gelöscht oder neu hinzugefügt hast?

Wie weiter?

Du hast dir einen guten Überblick verschafft und weisst nun ganz genau:

  • Welche Texte du noch schreiben musst.
  • Wo Bilder fehlen oder ersetzt werden müssen.
  • Ob du eine neue Schrift suchen musst oder sich deine Farben ändern.

Nun kannst du das alles in Ruhe erstellen.

Die Startseite

Jetzt ist auch der Moment gekommen die Startseite zu gestalten. Die Startseite fungiert als Schaufenster für deine Website und benötigt deshalb spezielle Aufmerksamkeit. Worauf es dabei genau ankommt, kannst du hier nachlesen:

Eine perfekte Homepage – Meine besten Tipps für die Startseite deiner Website

Damit hast du alle Vorbereitungen erledigt.

Wie du genau deine Angebote konzipierst, erfährst du in Kürze wieder hier im Blog.

Im nächsten Artikel zeige ich allen, die noch keine Website haben, welche Schritte sie als nächstes gehen können.

Claudia Barfuss - Website-Mentorin

Über mich

Ich helfe dir, wenn du eine Website willst, die du begeistert zeigst, weil sie DICH zeigt.Gemeinsam erarbeiten wir ein klares Konzept für deine Website und ich unterstütze dich dabei, deine Website ganz entspannt umzusetzen.

Claudia Barfuss

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